Jürgen Blaumann
Bauaustrocknung

T·e·c·h·n·i·k

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Unsere Technik & Know-How für Sie erklärt...    

Wenn Sie interessiert sind, mit welchen Geräten wir arbeiten und welche Verfahren wir anwenden, dann sind Sie hier richtig.

Wir wollen Sie nicht mit Fachbegriffen erschlagen, also versuchen wir uns kurz zu fassen und erklären die wichtigsten Techniken knapp und verständlich für jedermann.

Natürlich stehen wir Ihnen gerne für weitere Informationen zur Verfügung.

 

Übersicht der Geräte & Techniken
Bitte klicken Sie auf einen Begriff, um direkt zur Auswahl zu gelangen:
Unsere Technik und Geräte, die zur Trocknung eingesetzt werden

Kondenstrockner

Kondenstrockner mit großer Entfeuchtungskapazität werden zur Bautrocknung verwendet. Unsere auf Dauerbetrieb ausgelegten mobilen Geräte können auch bei niedrigen Temperaturen eingesetzt werden und sind sehr leise im Betrieb.

Kondenstrockner trocknen Luft mittels einer Kühlanlage. Die Raumluft wird vorne am Gerät durch einen Filter und dann durch ein Kühlelement gesaugt, wo die Wasserdämpfe der Luft zu Wassertropfen auf den Lamellen des Kühlelements kondendsieren. Die Wassertropfen laufen anschließend in eine Kondenswasserschale und von dort in den Wasserbehälter, während die getrocknete kalte Luft durch den Kondensator des Gerätes geleitet und aufgeheizt wieder in den Raum geblasen wird. Die Temperatur der ausgeblasenen Luft liegt ca. 2-3° Celsius über der Raumtemperatur. Dieser Wärmegewinn entsteht durch die dem Kompressor und Ventilator zugeführte Energie sowie der latenten Wärme, die beim Kondensieren des Wasserdampfes frei wird. Durch die ständige Zirkulation der Raumluft durch das Gerät wird die relative Feuchtigkeit der Luft gesenkt.

 


Sorptionsrotor

Adsorptionstrockner

Vielfältig einsetzbar sind Adsorptionstrockner, z.B. für die Entfeuchtung ungeheizter Räume zur Verhütung von Kondensatbildung und Korrosion. Außerdem zum Schutz von Inventar und Produktionsanlagen bei der Brand- und Wasserschadensanierung. Eine rasche Luftentfeuchtung verhindert z.B. die Entstehung von aggressivem Salzsäuretau, der durch die Verbrennungsgase von PVC und ähnlichen Kunststoffen in Verbindung mit der extremen Luftfeuchtigkeit nach Löscharbeiten entsteht.

Der Adsorptionstrockner arbeitet nach einem rotierenden Entfeuchtungssystem. In einem Zylinder mit Kassetten aus perforiertem Blech befindet sich ein Trockenmittel, z.B. Silicalgel. Während der Zylinder rotiert, durchlaufen ihn zwei getrennte Luftströme. In einem wird die Luft duch das Trockenmittel getrocknet. Es entsteht trockene Luft, die in einem Luftsystemverfahren in den Raum, der trocken gehalten werden soll, hinausgeleitet wird. In dem anderen Teil wird das Trockenmittel kontinuierlich mit Warmluft regeneriert. Die für die Regenerierung verbrauchte Energie kann als Wärme zurückgewonnen werden. Aus dieser Funktionsweise sind diese Entfeuchter - unabhängig von der Lufttemperatur - auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt einsetzbar.

 



Turbogebläse für bewohnte Räume
(nur 45dB!)

Turbogebläse

Turbogebläse sind Luftumwälzungs- maschinen, die mehrere tausend Kubikmeter Luft in der Stunde umwälzen können und dabei einen relativ geringen Stromverbrauch haben. Die Geräte können in verschiedenen Leistungsstufen betrieben werden.

Bei der Trocknung von Estrichen, Wänden und Decken sind diese Gebläse höchst effektiv. In Verbindung mit unseren Kondenstrocknern kann außerdem eine weitere beschleunigte Austrocknung erzielt werden.

Unsere superleisen Geräte können auch in bewohnten Räumen betrieben werden.


Seitenkanalverdichter

Seitenkanalverdichter werden vorwiegend in der Wasserschadenbeseitigung eingesetzt. Sie finden dort Anwendung, wo Nässe in Hohlräumen bedingt durch Regen- oder Löschwasser, defekte Waschmaschinen, Leckagen oder ähnlichen Vorfällen zuverlässig beseitigt werden muß, z. B. Estrichdämmschichten (auch bei vorhandener Fußbodenheizung), Dämmschichten (z.B. Flachdächer), Holzbalkendecken, Hohlraumböden etc.

Die Seitenkanalverdichter sind Turbinen, mit denen man die Luft unter hohem Druck in die Dämmung unter dem Estrich blasen kann. Diese Luft wird in einem Seitenkanal am Gerät angesaugt, an einem Rotor vorbeigeleitet und über einen anderen Seitenkanal wieder ausgeblasen. Bei Trocknungen in bewohnten Räumen oder Gebäuden stehen uns diese Geräte natürlich auch schallgedämt zur Verfügung, wodurch eine extreme Lärmbelästigung vermieden wird. Die Räume können weiter genutzt werden.

Trocknungs-Verfahren
Wir verfügen über das Know How, aufgetretene Wasserschäden durch nahezu zerstörungsfreie Anwendungstechnik zu beseitigen. Dabei wird kommt eine genau für den jeweiligen Boden- oder Wandbelag entwickelte Technik zum Einsatz.

Das Prinzip besteht darin, an unkritischen Stellen eine Verbindung zum durchfeuchteten Untergrund herzustellen. Durch unsere angewendete Trocknungstechnik können sämtliche Bausubstanzen fast zerstörungsfrei getrocknet werden. Nach erfolgreicher Trocknung wird der Origninalzustand wieder hergestellt. Die Räumlichkeiten bleiben bewohnbar.

 

Dämmschicht-Hohlraum-Trocknung

Trockene, warme Luft wird mit Überdruckanlagen unter den Estrich in die Dämmschicht eingeflutet. In der Dämmschicht reichert sich die trockene Luft mit der vorhandenen Nässe an und entweicht über den Randstreifen oder die von uns geschaffene Öffnung. Durch diesen Prozess wird eine vollständige Trocknung der Dämmschicht, bzw. der Hohlräume erreicht.

Fugenkreuz-Verfahren
(Fliesenkreuztrocknung)

Im Bereich von verlegten Fliesen wird dieses Verfahren eingesetzt. Die Fliesen werden nicht beschädigt, der Zugang zur Feuchtigkeit erfolgt über die Fugenkreuze.

Sind bestimmte Bereiche des Fußbodens bzw. der Wand mit Fliesen versehen, die erhalten werden müssen, werden in die Fugenkreuze 6 mm Bohrungen eingebracht. Mit Luftdüsen, die über Luftverteiler an die Seitenkanalverdichter angeschlossen werden, wird ebenfalls ein Belüftungskreislauf erzeugt.

Eckschiebe-Verfahren
(für Räume mit Teppichboden)

Der Teppich wird an den Ecken für den Trocknungsvorgang vorübergehend vom Estrich gelöst. In den Estrich wird in eine 50mm Kernbohrung ein Spezialverschluß mit einem Vakuumschlauch eingesetzt. Nach Ende der Trocknungsphase werden die gelösten Stellen wieder mit dem Estrich verklebt und somit eine 100% Erhaltung des Teppichs gewährleistet.

Fugen-Schlitzdüsen-Verfahren

Bei Parkett und Marmor wird trockene Luft eingeflutet. Auch hier kann ohne Beschädigung eine Trocknung vorgenommen werden.

Feuchtigkeits-Abtransport

Bei den beschriebenen Verfahren wird die Feuchtigkeit über flexible Rohrleitungen vom Feuchtigkeitsherd nach außen abgeführt.

Feuchtigkeitsortung und Meßtechnik
Durch den Einsatz moderner Messtechnik ist es möglich, Feuchtigkeit im Verborgenen sichtbar zu machen. Die verschiedenen Verfahren ermöglichen eine genaue Analyse des Ist-Zustandes von Baukonstruktionen und Baumaterialien.

 


durchfeuchtete Wände (blau)

 


Heizungsleck (gelb)

 


Heizungsortung

 

Infrarot-Thermografie

Die Thermografie ist ein Verfahren zur Sichtbarmachung von Temperatur- verteilungen und -änderungen an Oberflächen von Objekten mittels der vom Objekt ausgehenden Wärmestrahlung.

Eingesetzt wird Thermografie zur Leckortung und Leitungsfindung in Wänden und Fußböden.

Erkennbar werden Defekte im Rohrleitungssystem, denn hier strömt Wasser in die Wand und bewirkt Temperaturveränderungen in dieser.

Rohrbrüche und feuchte Wände werden lokalisiert, ohne daß Wände bzw. die betreffenden Flächen aufgestemmt werden müssen.

Durch Thermografie kann auch die Lage der einzelnen Heizschlangen einer Fußbodenheizung ermittelt werden. Die Kenntniss der exakten Lage ist notwendig um Bohrungen in den Fußbodenaufbau für Austrocknungszwecke einzubringen. Ohne Thermografie würde die Gefahr bestehen, beim Bohren Heizschlangen zu beschädigen und dadurch erhebliche zusätzliche Kosten zu verursachen. 

 

CM-Messung

Gemessen wird nach der Carbid-Methode. Eine bestimmte Menge Calciumcarbid wird mit einer bestimmten Menge des Prüfgutes in einem Druckbehälter vermischt. Das im Prüfgut enthaltene Wasser reagiert mit dem Calciumcarbid zu Calciumhydroxid und Acetylen. Über eine Druckanzeige ist zu erkennen, wieviel Gas sich gebildet hat. Über Tabellen kann man nun ermitteln, wieviel Wasser in dem Prüfgut enthalten war.

 

Elektronik-Feuchtemessung

Mit Hilfe eines elektronischen Gerätes wird der elektrische Widerstand im Mauerwerk gemessen. Je feuchter das Mauerwerk ist, desto geringer der Widerstand.

Wir wenden ausschließlich moderne Umweltverfahren mit Geräten von international führenden Herstellern der Trocknungstechnik an:

        

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